Jetstar Flugentschädigung: Leitfaden zu EU261 & australischem Fluggastrecht
Jetstar Airways ist eine der größten Billigfluggesellschaften im asiatisch-pazifischen Raum. Die Airline wurde 2004 als Tochtergesellschaft der Qantas Group gegründet, um auf dem australischen Markt für Billigflüge zu konkurrieren. Heute operiert Jetstar in Australien, Neuseeland und Asien — doch der Rahmen für den Schutz der Fluggäste ist weitaus komplexer als bei einer typischen europäischen Fluggesellschaft. Jetstar-Passagiere können der EU-Verordnung 261/2004, dem australischen Verbraucherrecht (Australian Consumer Law, ACL) oder dem Montrealer Übereinkommen von 1999 unterliegen — je nachdem, von wo der Flug abflog und welche Jetstar-Gesellschaft das Flugzeug betrieben hat.
Die Marke Jetstar umfasst drei separate Fluggesellschaften, die jeweils in einem anderen Land reguliert werden. Jetstar Airways (JQ, ICAO: JST) ist die australische Hauptgesellschaft mit Lizenz der CASA. Jetstar Asia (3K) ist in Singapur unter der CAAS eingetragen. Jetstar Japan (GK) wird vom japanischen Civil Aviation Bureau reguliert. Prüfen Sie immer den zweistelligen Betreibercode auf Ihrer Bordkarte — er ist Ihr erster Hinweis darauf, welches Rechtssystem Ihre Ansprüche regelt.
Für die EU-Fluggastrechte ist die entscheidende Frage, ob Ihr Jetstar-Flug von einem EU- oder EWR-Flughafen abgeflogen ist. Die EU-Verordnung 261/2004 gilt für alle derartigen Flüge unabhängig von der Nationalität der Fluggesellschaft. Da sich das reguläre Streckennetz von Jetstar auf den asiatisch-pazifischen Raum konzentriert, sind EU261-Fälle selten, aber nicht unmöglich — Charter- oder künftige Linienflüge ab EU-Flughäfen wären vollständig abgedeckt. Für die große Mehrheit der Passagiere gilt das ACL (inneraustralische Flüge) oder das Montrealer Übereinkommen (internationale Flüge).
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